Cottbuser Wirtschaftsentwickler brauchen Geld

Vor kurzem haben wir an dieser Stelle die EGC angesprochen und was sie eigentlich zur Cottbusser Wirtschaftsentwicklung beiträgt. Heute kam nun die Meldung, das die Cottbuser Stadtverordneten eine zusätzliche Finanzspritze beschlossen haben. Wer jetzt denkt, die 800.000 Euro sollen die Arbeit weiter aktivieren , hat weit gefehlt. Das Geld ist dafür, um Schulden abzubauen.

Die EGC soll einen Kontokorrentkredit in Höhe von 400 000 Euro bei der Sparkasse haben, der zum 31. Dezember fällig wird. Zudem müsse die EGC nach einem Entscheid des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg etwa 400 000 Euro Umsatzsteuer nachzahlen. Ein schlechtes Zeugnis für einen Wirtschaftsförderer, der die eigenen Finanzen nicht im Griff hat.

Nun soll sich die EGC neu ausrichten und in Zukunft auch die Bestandspflege von Unternehmen übernehmen. Nachdem die Wirtschaftsförderung für Cottbus schon nicht so richtig erfolgreich gewesen ist, will man nun ohne zusätzliches oder anderes Personal  diese Mehraufgaben bewältigen. Eventuell hat Herr Goretzky nicht mehr so viel in  Bosnien-Herzegowina und der GTZ  zu tun und bündelt seine Kräfte und Kontakte ja für Cottbus.

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