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Mit einem Sternmarsch wollen heute Kohlegegner gegen die geplante Abbaggerung
ihrer Dörfer protestieren. Die Aktionen bis zum Stichtag der Unterschriftenaktion werden sich häufen. Bei der ersten Protestaktion im neuen Jahr hoffen die Initiatoren auf mehrere Hundert Teilnehmer. Ortsbürgermeister von Atterwasch Ulrich Schulz (parteilos) ist Mitglied des gegen neue Tagebaue kämpfenden Agendarates. Beteiligen sollen sich Menschen aus den betroffenen Orten Atterwasch, Grabko und Kerkwitz und natürlich Vertreter von Umweltverbänden, Parteien und Bürgerinitiativen. Die Demonstranten wollen sternförmig aus den betroffenen Orten Atterwasch, Grabko und Kerkwitz zum “Alten Schafstall”, einer Wiese bei Kerkwitz, marschieren. Dort ist eine öffentliche Kundgebung geplant.
Nach Aussagen der Tagebaugegner soll der sächsische Grünen-Politiker Peter Hettlich jetzt gegen die drohende Abbaggerung von Dörfern für neue Tagebaue vorgehen. Auf der Homepage war darüber nichts zu erfahren. Nur ein Bericht über die Premiere des Films “Wer anderen eine Grube gräbt…“ Der Kurzfilm thematisiert das Bundesbergrecht, das in seiner heutigen Form als juristisch antiquiert und aus umwelt- und energiepolitischer Sicht als destruktiv vorgeführt wird.