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Gas-Streit zwingt zum Überdenken der Energiepolitik

Dieser Eintrag stammt von admin Am 6.1.2009 @ 18:26 In Allgemein | Keine Kommentare

Während man in Deutschland noch um die Abschaffung der Nutzung von Energieträgern wie Kohle und Kernkraft diskutiert, spielt der Gaskonflikt von Russland und der Ukraine den Kohlebefürwortern in die Karten. Deutschland ist zu abhängig von russischem Erdgas, hat auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) angesichts des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine gewarnt. DIW-Professorin [1] Claudia Kemfert sagte der „Berliner Zeitung“: „Wir sollten auf jeden Fall vermeiden, noch abhängiger von Gasimporten zu werden. Leider ist das Gegenteil der Fall.“ Die meisten der neu eingebauten Heizungen in Deutschland würden mit Gas befeuert. Alternative Wärmequellen müssten gestärkt werden, zum Beispiel die Fernwärme.
Für die Lausitzer Städte sind Heizwerke mit Wirbelschichtfeuerung und Kohle als Energieträger eine gute Alternative. Braunkohle ist relativ preisstabil wogegen Putin das Gas eher heute als morgen teurer haben möchte und es ist nicht damit zu rechnen, dass die Konflikte um die Rohstoffe weniger werden.
In der DDR war man gezwungen die meiste Energie aus der Braunkohle zu beziehen. Schwarze Pumpe machte sogar Stadtgas daraus. In der heutigen Zeit sollte man schnell einen vernünftigen Mix alles Möglichkeiten finden. Braunkohle nicht zu nutzen ist für das Klima sicher die beste Lösung, wirtschaftspolitisch aber keinesfalls verantwortbar.


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[1] Claudia Kemfert sagte der „Berliner Zeitung: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0106/wirt
schaft/0026/index.html

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