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24.8.2007 von admin.
Bis zum Jahr 2030 wird dort, wo zur Zeit noch der Tagebau Cottbus-Nord ist, ein etwa 19 Quadratkilometer großer See entstehen: der „Cottbuser Ostsee“. In Zusammenarbeit mit der Stadt Cottbus, sowie den Gemeinden Teichland, Neuhausen und Wiesengrund entwickelten Planer und Fachleute aus der Region einen Masterplan, der den inhaltlichen Rahmen, Gestaltung, Ziele und Projektansätze festlegt.
„Um den Bürgern das Ostseeflair schon einmal zu vermitteln, wollen wir jedes Jahr ein Ostseefest organisieren“, erklärt Carola Neumann vom Fachbereich Stadtentwicklung in der Stadt Cottbus. Das Erste fand im vergangenen Jahr anlässlich der 850 Jahrfeier von Cottbus statt.
Im Rahmen des diesjährigen Festes wird um 14 Uhr ein neuer Informations-, Kultur- und Aktionspunkt am Aussichtsturm in Merzdorf eingeweiht. Dieser Initialpunkt, in Form von zwei umgerüsteten Überseecontainern, wird in den kommenden fünf Jahren Besucher in Empfang nehmen, sowie als Aktionspunkt für Kultur, Freizeit und Sport zur Verfügung stehen. Gleichzeitig lädt der Verein „dieStadtAgenten Cottbus e.V.“ alle sportlich Aktiven zur Teilnahme am 2. Cottbuser Ostseefest ein. Ab 14.30 Uhr gibt es ein Strandfußballturnier, später ein Seemeilenrennen über die Distanz von einer bw. zwei nautischen Seemeilen (etwa 1,8 km). Der Turmlauf auf den 34 Meter hohen Aussichtsturm bildet um 15.30 Uhr den Abschluss der sportlichen Aktivitäten. Am Abend folgen die Siegerehrungen für jede Disziplin. Die Sportwettkämpfe und die Einweihung werden am Abend durch ein Konzert der Cottbuser Bands „Marshmallow Puffreisecken“ und „Marxx“ abgerundet. Während des Tages gibt es musikalische Untermalung, eine Spielstraße für die Kleinen und gastronomische Versorgung.
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24.8.2007 von admin.
Am Cottbuser Ostsee soll im nächsten Jahr ein 50 Meter hoher Aussichtsturm nach dem Entwurf des BTU-Architekturstudenten Daniel Slota gebaut werden. Hierfür steht ein Budget von 1 Mio. Euro zur Verfügung.
Die Gemeinde Teichland hatte während des Sommersemesters 2007 einen studentischen Wettbewerb ausgeschrieben, an dem sich drei Hochschulen beteiligten: Die Hochschule Wismar, die Fachhochschule Lausitz und die BTU Cottbus. Die ersten drei Preise gehen an die BTU Cottbus – eine tolle Leistung und ein weiterer Ausweis für die hervorragende Architekturausbildung der Technischen Universität Cottbus.
Das Preisgericht begründete seine Entscheidung für den Entwurf von Daniel Slota so: „Der Turm soll als formales Zitat und Interpretation der Kühltürme in Jänschwalde verstanden werden, zu welchen er in direktem Sichtbezug steht. “… Die Basis bildet ein abgerundeter dreieckiger Stern, welcher sich über die Höhe zu einem abgerundetem sechseckigem Stern transformiert. Dabei zeichnet sich der Entwurf durch eine hohe Eleganz und einem innovativen konstruktiven Aufbau aus. …”
Hintergrund
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Entwurf eines Aussichtsturms im Rahmen des Masterplans „Cottbuser Ostsee“ für den Sport- und Freizeitpark Teichland.
Das Wettbewerbsgrundstück liegt auf der Bärenbrücker Höhe, eine begrünte Erhebung (Aufschluss des Tagesbaus Cottbus Nord) die sich mit max. 94 m ü. NN ca. 33 m über die Umgebung erhebt. Das heute forstwirtschaftlich genutzte Gebiet befindet sich zwischen den Ortsteilen Neuendorf und Bärenbrück, die Teil der Gemeinde Teichland sind.
Der Aussichtsturm soll nicht nur auf den Bärenbrücker Höhen ein weithin sichtbares, öffentlich zugängliches Wahrzeichen und dauerhaft faszinierendes Ausflugsziel bringen, sondern auch zukunftsweisende Ansätze der städtebaulichen Entwicklung aufweisen.
Es soll von allen Seiten sichtbar und als Ensemble gemeinsam mit der zu errichtenden Sommerrodelbahn und dem Bau des „Slawischen Götterhain“ ein Besuchermagnet sein.
Im Rahmen des Entwurfes sollen tragende Ideen im Umgang mit dem Standort Bärenbrücker Höhe und Cottbuser Ostsee entwickelt werden. Dabei geht es um eine Auseinandersetzung mit diesem Standort und seinem Umfeld. Neben dem Aspekt des Alleinstellungsmerkmals ist das Zusammenspiel des Aussichtsturms innerhalb des Ensembles zu beachten.
Mehr zum Wettbewerb und den Preisträgern über diesen Link
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24.8.2007 von admin.
Für die Gemeinde, die viele Jahre eng mit dem Braunkohleabbau und der Stromgewinnung im angrenzenden Kraftwerk verbunden ist, bedeutet das Projekt “Cottbuser Ostsee” in den nächsten Jahrzehnten eine große Herausforderung.
Der Abbau der Braunkohle soll 2015 beendet sein und bis 2030 im Bereich des heutigen Tagebaus Cottbus-Nord ein großes Binnengewässer entstehen. Das Gewässer soll das Größte sein, welches in Brandenburg entsteht und eine Fläche von 19 km² und 42 km Ufer umfassen. Der Masterplan ist erarbeitet, wird diskutiert und soll 2006 als Entwicklungsplan beschlossen werden.
Im Vorfeld war die Gemeinde, vertreten durch den Bürgermeister Helmut Geissler, im “Inselrat” und in der “Zukunftswerkstatt Cottbuser Ostsee” aktiv an den Planungen beteiligt.
Was soll entstehen?
Der künftige See soll touristisch genutzt werden, abgestimmt Raum für sportliche Aktivitäten, Freizeitgestaltung, Veranstaltungen und Gastronomie bieten. Gleichzeitig ist es ein einmaliges Beispiel für die Nachnutzung von Tagebaulandschaften und die Gestaltung von neuen Landschaften.
Hafenzentrum, Seepromenade, Bereiche für Wassersport und Wassertourismus, Surf- und Badestrand, Seebühne, Campingplatz sind einige Gestaltungsvarianten, eingebettet in ein Gesamtkonzept der Landschafts-gestaltung. Dazu gehören im Bereich des Nordufers des Cottbuser Ostsees auch die Einbindung des Ortes Neuendorf und der Bärenbrücker Höhe.
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24.8.2007 von admin.
Vor den Toren der Stadt Cottbus, dort wo sich heute noch der Tagebau Cottbus Nord befindet, wird bis zum Jahr 2030 ein ca. 19 qkm großer See entstehen. Im Zusammenhang mit diesem Transformationsprozess – vom Bergbaugebiet zur Erholungslandschaft - stellen sich grundlegende Fragen an die städtebauliche und landschaftsplanerische Entwicklung der Anrainergemeinden wie auch der Stadt Cottbus und ebenso für das großflächige Tagebauareal selbst.
Im Ergebnis eines 2000/2001 durchgeführten, viel beachteten internationalen Ideenwettbewerbes liegen eine Reihe von Entwicklungsoptionen vor, die aber noch keine abgeschlossene Planung darstellen. Die zum Teil auch divergierenden Aussagen der ausgezeichneten Wettbewerbsarbeiten sind in Hinsicht auf die in Zukunft zu erwartenden Rahmenbedingungen zu überprüfen, sie müssen diskutiert und präzisiert werden. In einem intensiven Diskussionsprozess sollen die innovativsten, tragfähigsten aber gleichermaßen auch die realistischsten Ideen herausgefiltert und in einem Masterplan festgeschrieben werden.
Im vergangen Jahr hat die Stadt Cottbus sowie die Gemeinden Teichland, Neuhausen und Wiesengrund daher den Dialog mit den Planern und Fachleuten aus der Region über die Gestaltung des Cottbuser Ostsees im Rahmen einer „Zukunftswerkstatt Cottbuser Ostsee“ fortgeführt. Ziel der Werkstatt ist die Entwicklung eines Masterplanes für den Cottbuser Ostsee im Jahre 2030, der nun in einem 1.Entwurf vorliegt.
Wir werden auf dieser Seite die Entwicklung des Sees und des Umfeldes von Anfang an begleiten.
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