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14.4.2008 von admin.
Im Vorfeld des Braunkohletagebaus Jänschwalde haben Archäologen eine
germanische Feinschmiedewerkstatt gefunden,
Sie stammt aus dem 4. Jahrhundert. Das Besondere an diesem seltenen Funde sind
römische Gegenstände die ebenfalls dort entdeckt wurden, dass teilte der Energieversorger Vattenfall mit.
Die Werkstatt gehöre zu einer 2,5 Hektar großen Siedlung die bei den Grabungen aufgedeckt wurde.
Die Experten des Brandenburgischen Amtes für Denkmalpflege schätzen diesen Fund als “große Besonderheit” ein.
Was im allgemeinen vielleicht wenig bekannt ist, wird ein Abbaugebiet erst bearbeitet, wenn die Archäologen mögliche Funde ausschließen und das Feld freigegeben werde.
So hat die Abbaggerung einiger Dörfer auch seine positiven Aspekte.
Wir erfahren mehr von unserer Geschichte, denn wer buddelt schon freiwillig das ganze Dorf um, nur weil man ein paar historische Stücke finden könnte.
Zum Zweiten wird frühere Zersiedlung der Landschaft durch den Menschen wieder zurückgenommen.
Besser noch als wenn ein Dorf mangels Menschen aufgegeben werden muss, weil keiner mehr hier leben kann. So schon laut einem Bericht in Sachsen geplant:
“Steinbach bei Rothenburg soll abgerissen werden. Das plant laut einem Bericht
der BILD-Zeitung der Freistaat Sachsen.
Damit wäre Steinbach das erste Dorf, das aufgegeben wird.
Kritiker befürchten, dass es nur das erste Dorf in einer langen Reihe von Dörfern sein wird.
In der wirtschaftlich schwachen Lausitz fehlt es immer mehr an Einwohnern, vor allem Dörfer leeren sich unaufhaltsam. Mangels Arbeit und Alternativen ist kein Stopp abzusehen.”
Oder auch dieser Bericht lässt aufhorchen:
“Raumplaner Muschwitz fordert denn auch - analog zu Stadtumbauprogrammen -, ein „Landumbauprogramm“ vorzubereiten, um auf die Entwicklung zu reagieren und sie steuern zu können. „Wir werden bald nicht daran vorbeikommen, auch Dörfer zurückzubauen und Häuser abzureißen“, erwartet Muschwitz. Mancherorts sei dies auch schon geschehen, doch insgesamt seien sich die
Verantwortlichen und viele Fachleute des Ausmaßes dieser Herausforderung nicht bewusst.
„Ich will nicht polarisieren“, stellt Muschwitz klar, doch sei mittelfristig damit zu rechnen, dass ganze Dörfer aufgegeben werden müssen. Der Trierer Wissenschaftler macht die Rechnung auf:
Solange in einem Dorf auch nur ein Mensch lebe, müsse die Grundversorgung mit Strom, Telekommunikation und Wasser sowie Abwasser gewährleistet werden. In solchen Fällen sei dann ernsthaft zu überlegen, ob die betroffene Person nicht umgesiedelt werden sollte. Hierfür bedürfe es aber eines Programms, das finanzielle und konkrete Hilfen für die Betroffenen bereithält.”
(Auszug aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAZ), 13.01.2008)
Bei der Abbaggerung durch die Energieunternehmen kann man auf gute Entschädigung
hoffen, wer aber entschädigt für Land das keiner haben will? Sicher kann Vattenfall nicht alle Probleme der Region lösen aber ohne Vattenfall währe das Leben in der Lausitz noch schwieriger.
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11.4.2008 von admin.
Am 25.05.2008 ist es so weit. Dann werden vor allem Kinderherzen in und um Cottbus höher schlagen.
Dann wird der Sport- und Freizeitpark Teichland eröffnet werden. Der Sport- und Freizeitpark soll sich auf 18,5 Hektar erstrecken und zur Touristenattraktion werden.
Kernstück des Parks ist die Sommerrodelbahn. Ihr Start soll in 93 Metern Höhe auf der Bärenbrücker Höhe liegen, die Talstation auf 65 Metern Höhe. Der 300 Meter lange Hang weist eine Neigung von zehn Grad auf.
Die langlebige Edelstahlbahn wird sich über eine Länge von 500 Metern erstrecken.
Das Gelände des künftigen Sport- und Freizeitparks der Gemeinde Teichland bei Neuendorf hat sich seit Monatsbeginn in eine riesige Baustelle verwandelt.
Neben der Sommerrodelbahn wird die Besucher ein Wendischer Götterhain, eine geologische Uhr, ein Labyrinth und ein kleiner Teich, hoffentlich ausreichend Parkplätze sowie viele Grünanlagen entstehen.
Ich war vor kurzem aus Neugier natürlich auch schon an der Baustelle. Bei schönem Wetter hatten die Teichländer das Areal schon für sich entdeckt.
Nicht auszumalen, was da am Eröffnungstag los sein wird. Die Einzigartigkeit in Brandenburg, wird auch Besucher von weiter her anlocken.
Es ist auf alle Fälle ein großer Vorgeschmack auf das, was im Erholungsgebiet Cottbusser Ostsee alles möglich werden kann, obwohl die volle Nutzung des Sees noch lange auf sich warten lässt.
Geschrieben in Bärenbrück, Amt Peitz, Allgemein | Drucken | 2 Kommentare »
8.4.2008 von admin.
Während in der Lausitz allerorten über den Aufschluss neuer Tagebaue und den Neubau von Braunkohlekraftwerken diskutiert wird fällt mir ein Artikel meiner Bankzeitung in die Hand.
Weg mit dem CO2! - Der Titel
Die Natur kann es richten: An der privaten Jacobs Universität in Bremen setzen Wissenschaftler Salzwasseralgen ein, um dem klimaschädlichen Kohlendioxid den Garaus zu machen.
Siehe an - es gibt also schon längst gute Lösungsansätze, um dem anfallenden CO2 Herr zu werden. Dabei kann die anfallende Biomasse sogar vielseitig und gewinnbringend einsetzen.
Rauchgase und Licht „heizen“ die Salzwasseralgen zum Fressen an. Die Algen wandeln die Energie des Lichts in chemische Energie um.
Dabei binden sie Kohlendioxid und produzieren Stoffwechselprodukte wie Fettsäuren und Kohlenhydrate.
Alles zusammen bildet die Biomasse, aus der die Wissenschaftler der Bremer Jacobs Universität außer Biosprit auch Baumaterial herstellen wollen.
Die klimafreundliche Konsequenz: Das Fahren mit Biosprit ist klimaneutral, weil nur das CO2 freigesetzt wird, das die Algen vorher „gefressen“ haben. In Baustoffen wäre das CO2 sogar langfristig gebunden.
Das ich bekennender Befürworter des Energiestandorts Lausitz bin, hat inzwischen jeder gemerkt.
Das Argument des schädlichen CO2 Ausstoßes der Kraftwerke kann man bald nicht mehr gelten lassen.
Die Vision Biosprit für alles Motorisierte auf dem Cottbusser Ostsee und klimaneutrale Baustoffen für viele Bauten um den See herum.
Für alle die Interesse an der Thematik haben hier der Link zum beschriebenen Beitrag.
http://www.comdirect.de/static/magazin/200801/compass_0108_fokus4.pdf
Beitrag “Weg mit dem CO2!” aus compass 1/08
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