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11.11.2008 von admin.
Die geplante Cottbuser Ortsumgehung ist, wie der Ausbau des Cottbuser Strandes des Ostsees eines der größten Zukunftsprojekte der Stadt.
Mit dem Bau der Cottbuser Ortsumgehung sollen die Fahrzeiten in der Region verkürzt und die Verkehrssicherheit erhöht werden, wie Brandenburgs Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) erklärt. Die Cottbuser Innenstadt wird zudem vom Durchgangsverkehr entlastet, besonders die Stadtteile Spremberger Vorstadt und Merzdorf. Die Ortsumgehung wird auch eine bessere Verbindung zum Cottbusser Ostsee bringen.
Dass die Umgehung erforderlich ist, wird niemand ernsthaft bezweifeln. Prognostizierte13.000 Autos weniger, die sich durch die Cottbuser Innenstadt drängen, rechtfertigen allemal den Bau einer solchen Trasse. Doch kaum ist ein erster Entwurf öffentlich, regt sich auch schon der erste Widerstand. Die Gründe sind dabei sehr verschieden. So kommt der Nabu mit den Bedenken der derzeit geplante Straßen-Schneisen-Verlauf würde zusammenhängende intakte Landschaftsräume zerstören. Die Kahrener finden sich durch die Trasse in nicht zu ertragender Weise belastet. Und auch die Sparer finden, dass zu wenig die vorhandenen Straßen und Trassen genutzt werden, um so die Kosten schon in der Planung zu reduzieren.
Die Trasse wird kommen. Bleibt zu hoffen, das die Vorschläge in einem tragfähigen Kompromiss münden.
Geschrieben in Dissenchen, Cottbus, Haasow, Merzdorf, Wilmersdorf, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »